Anwendungsbereiche und Wirkungsweise der MLD am Pferd

• chronische Phlegmone (MLD/KPE gewährleistet die einzige
   erfolgreiche Therapie)
• posttraumatische Schwellungen
• postoperative Schwellungen > zur Förderung der Wundheilung
• Schwellungen der Sehnenscheiden, Gelenke und Schleimbeutel (Gallen)
• Tendopathien (Sehnenentzündungen)
• venöse Stauungsödeme
• Inaktivitätsödeme (= angelaufene Beine), besonders bei Boxenpferden und    älteren inaktiven Pferden
• Arthrose > bessere Beweglichkeit und Schmerzreduktion durch    Schwellungsabnahme
• akute und subakute Hufrehe
• zur Prophylaxe bei Hochleistungspferden > einer Übersäuerung der    Muskulatur durch Laktat im bzw. nach dem Wettkampf wird durch MLD    vorgebeugt, die Muskelregeneration beschleunigt
• bei Schwellungen durch Satteldruck
• Kreuzverschlag (Lumbago)
• verborgene Schwellungen z.B. im Bereich der    Körperhöhlen
• Narbenbehandlung > abflussstörende Narbenbildungen werden wieder    geschmeidig
• Petechialfieber (Morbus maculosus)

Die MLD/KPE Behandlung sollte unbedingt auf tierärztliche Empfehlung erfolgen, um z.B. kardial bedingte Ödeme oder eine entzündlich systemische Erkrankung wie die akute Phlegmone auszuschließen!

Weitere Wirkungen der MLD:

Die MLD wirkt sich auf das vegetative Nervensystem aus: Das Pferd wird ruhiger, die Skelettmuskulatur entspannt sich und die Verdauung wird durch Anregung der Darmtätigkeit unterstützt. Zusätzlich wird die Immunabwehr gestärkt.